Wir alle für immer zusammen
Stück nach dem Buch von Guus Kuijer,
für die Bühne bearbeitet von Philippe Besson und Andreas Steudtner
„Manchmal ist das Leben ein Brechmittel”. Polleke ist elf Jahre alt und will Dichterin werden. Mimun, ihr Freund, dessen Eltern aus Marokko kommen, macht Schluss mit ihr, weil es in seinem Weltbild nicht vorgesehen ist, dass Frauen dichten. Darüber gibt es einen Riesenkrach in der Schule, denn Polleke kann sich mal wieder nicht zurückhalten und schickt Mimun eine gepfefferte Antwort. Das findet nun ihre Mama nicht gerade toll. Von da an laufen die Dinge schief. Okay, Papa zu fragen bringt nichts, der hat selber viele Probleme. Er ist eben ein UP (Unnormaler Papa), den sie sehr liebt, auch wenn er immer pleite ist, und auch Mama kommt nach der Scheidung ganz gut mit ihm klar. Aber da gibt es noch das Problem mit Pollekes Klassenlehrer. Eigentlich ist, nein, war er ganz in Ordnung. Dann findet Polleke heraus, dass er sich ausgerechnet in ihre eigene Mama verliebt hat. Jetzt taucht er ständig bei ihnen zu Hause auf …
Guus Kuijer hat mit Polleke eine Figur geschaffen, die das Zeug hat, eine Berühmtheit der Kinderliteratur zu werden. Polleke, ein fröhliches und selbstbewusstes Mädchen, hat all jene Dinge zu bewältigen, die den heutigen Alltag eines Kindes ausmachen: Eltern, Schule, Stress mit Freundinnen und erste Liebe. Kinder sind genauso Menschen, wie alle anderen – nur ein bisschen jünger!
mit Kika Baumhauer, Jana Reiß und Saša Kekez
Regie: Christian H. Voss
Ausstattung: Oliver Lühr
Kostüm-Realisation: Zarah Boras
auch als mobile Produktion buchbar:
Monika Reichle
Telefon (0241) 47 46 117
E-Mail greta{beim}grenzlandtheater.de

Fotos: Kerstin Brandt-Heinrichs







